Situation bei Praxisschließung durch SARS-CoV-2

Situation bei Praxisschließung durch SARS-CoV-2

In den letzten zwei Wochen haben uns zahlreiche Anrufe bezüglich der Pandemie durch das SARS-CoV-2 Virus erreicht.

Situation bei Praxisschließung durch SARS-CoV-2

Viele Klienten haben uns zu Möglichkeiten befragt, finanzielle Einbußen abzusichern, die infolge des Virus auftreten können.

Es gibt hierzu am Markt zwei Produkte, die derzeit offensiv vertrieben werden, einen Tarif der Haftpflichtkasse Darmstadt, vorrangig vertrieben durch den Versicherungsmakler Ecclesia, sowie außerdem den Betriebsschließungstarif des Versicherers HDI. Der Tarif des HDI wird auch durch unser Maklerhaus angeboten.

Da sich in der Versicherungswirtschaft in den letzten Tagen kritische Stimmen zur Sinnhaftigkeit dieser Produkte gemehrt haben, haben wir kurzfristig versucht eine rechtliche Einordnung zu dieser Situation vorzunehmen. Die Lage ist insofern schwierig, da auch die entsprechenden Fachleute durch die Heftigkeit des Ereignisses überrascht wurden und hier in größeren Bereichen Unsicherheit herrscht.

Mittlerweile gibt es jedoch eine relative Tendenz dazu, dass die Inanspruchnahme von Leistungen aus diesen Produkten unwahrscheinlich ist. Der Hintergrund liegt im §56 des Infektionsschutzgesetzes ( IfSG ), hier sind entsprechende Entschädigungsleistungen nach einer behördlich angeordneten Quarantäne oder Schließung geregelt, welche nach den Versicherungsbedingungen zunächst vorrangig abzurechnen sind. Weiterhin kommt es zu einer Konfrontation der Haftzeiten in den Produkten der beiden Versicherer und der Leistungszeit nach dem IfSG.

Dies stellt keine Rechtsberatung oder Empfehlung dar, wir geben hier lediglich die Meinung entsprechender Fachjuristen wieder, derer wir uns anschließen würden. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass die Versicherer in die Leistungspflicht kommen werden. Als starkes Indiz hierfür ist zu werten, dass diese Produkte, angesichtes der aktuellen Lage, immer noch abgeschlossen werden können.

Für weitere Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

In den letzten zwei Wochen haben uns zahlreiche Anrufe bezüglich der Pandemie durch das SARS-CoV-2 Virus erreicht.

Situation bei Praxisschließung durch SARS-CoV-2

Viele Klienten haben uns zu Möglichkeiten befragt, finanzielle Einbußen abzusichern, die infolge des Virus auftreten können.

Es gibt hierzu am Markt zwei Produkte, die derzeit offensiv vertrieben werden, einen Tarif der Haftpflichtkasse Darmstadt, vorrangig vertrieben durch den Versicherungsmakler Ecclesia, sowie außerdem den Betriebsschließungstarif des Versicherers HDI. Der Tarif des HDI wird auch durch unser Maklerhaus angeboten.

Da sich in der Versicherungswirtschaft in den letzten Tagen kritische Stimmen zur Sinnhaftigkeit dieser Produkte gemehrt haben, haben wir kurzfristig versucht eine rechtliche Einordnung zu dieser Situation vorzunehmen. Die Lage ist insofern schwierig, da auch die entsprechenden Fachleute durch die Heftigkeit des Ereignisses überrascht wurden und hier in größeren Bereichen Unsicherheit herrscht.

Mittlerweile gibt es jedoch eine relative Tendenz dazu, dass die Inanspruchnahme von Leistungen aus diesen Produkten unwahrscheinlich ist. Der Hintergrund liegt im §56 des Infektionsschutzgesetzes ( IfSG ), hier sind entsprechende Entschädigungsleistungen nach einer behördlich angeordneten Quarantäne oder Schließung geregelt, welche nach den Versicherungsbedingungen zunächst vorrangig abzurechnen sind. Weiterhin kommt es zu einer Konfrontation der Haftzeiten in den Produkten der beiden Versicherer und der Leistungszeit nach dem IfSG.

Dies stellt keine Rechtsberatung oder Empfehlung dar, wir geben hier lediglich die Meinung entsprechender Fachjuristen wieder, derer wir uns anschließen würden. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass die Versicherer in die Leistungspflicht kommen werden. Als starkes Indiz hierfür ist zu werten, dass diese Produkte, angesichtes der aktuellen Lage, immer noch abgeschlossen werden können.

Für weitere Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.